Am 14. November konnte endlich der letzte Risikopatient unter den Bäumen auf dem Bogengelände gefällt werden.
Herr Knorr und sein Kollege sind am späten Nachmittag einem zum Teil bereits abgestorbenen großen Ahorn in Seilklettertechnik auf die Pelle gerückt.
Der Baum stand im Dreieck zwischen der Überdachung an der Bogenwiese, der alten Rasenmäherhütte und der Werkstatt. Eine normale Fällung war aufgrund der Nähe zu den Gebäuden nicht möglich. Der
Baum hatte fast rundherum keine Rinde mehr, seine Krone wurde nur noch über eine kleine Stelle mit Nährstoffen versorgt. Siehe Bild.
Es war beeindruckend, wie die beiden Spezialisten an den Baum rangegangen sind. Ein Mann war mit der Säge mit Seilen gesichert oben am Stamm, der andere ließ die großen Äste und Stammabschnitte
unfallfrei mit einem Seil zu Boden gleiten. Profis am Werk.
Der Ahorn war der letzte der ganz oder teilweise abgestorbenen Bäume auf dem Bogengelände, die eine Gefahr für uns Bogenschützen bedeutet haben.
Im August hatten wir einige Sturmschäden auf dem Gelände. Daraufhin habe ich mit Forstwirt Herrn Wari eine Waldbegehung gemacht. Wir fanden sechs Bäume auf dem Gelände, die ganz oder teilweise
abgestorben waren und entweder durch herabfallende Äste oder durch komplettes Umstürzen eine große Gefahr für Parcoursgänger und für Bogenschützen auf der Bogenwiese gebildet haben. Fünf der
Bäume konnten vor einigen Wochen problemlos gefällt werden. Der Ahorn war knifflig und wir mussten die Baumkletterer beauftragen.
Ich hoffe, wir werden jetzt wieder eine Weile Ruhe haben mit unserem Wald.